Was ist eine Systemische Aufstellung?

Systemische Aufstellung, Aufstellungsarbeit, Familienstellen ist ein Sammelbegriff für Methoden, bei denen die Mitglieder eines Systems (Familie, Organisation, Unternehmen) einzeln aufgestellt und zueinander in Beziehung gesetzt werden. 


Die Begriffe Systemische Aufstellung oder auch System Aufstellung werden oft synonym für Aufstellungsarbeit im Allgemeinen verwendet. Es handelt sich dabei um eine Methode, Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines bestehenden Systems sichtbar zu machen.  Dahinter stehen Erkenntnisse aus der Systemtheorie, wonach innerhalb von Systemen bestimmte Ordnungen herrschen, sich die einzelnen Bestandteile bzw. Elemente gegenseitig beeinflussen und miteinander in Wechselwirkungen stehen.

Ein System ist um Balance bemüht. Sobald sich eines seiner Elemente verändert, werden sich auch andere Elemente verändern, um den Ausgleich wieder herzustellen. Durch eine Aufstellung kann diese gegenseitige Einflussnahme sichtbar gemacht werden. So können mögliches Konfliktpotential und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgezeigt werden. 

In der Systemischen Aufstellungsarbeit können sowohl Personen stellvertretend für die Elemente eines Systems stehen als auch durch Figuren oder Symbole dargestellt werden. Ein Aufstellungsleiter (Systemischer Coach oder Therapeut) lenkt die beteiligten Stellvertreter durch den Ablauf der Systemischen Aufstellung und gibt weitere Anleitungen. 


 

Mit einer systemischen Aufstellung kannst du: 

Dich selbst erkennen indem du tieferes Verständnis für dich und deine Geschichte bekommst.

Entscheidungen fällen, indem du verschiedene Optionen erkundest und ihre Auswirkungen erkennst. 

Familien Ordnen, indem du dich von alten Mustern befreist und Klarheit in dein Familiensystem bekommst.

Klarheit gewinnen, indem du die Möglichkeit bekommst deine persönlichen Herausforderungen und Blockaden mit ihren Ursachen zu erkennen.

Beziehungen stärken, indem du tieferes Verständnis für ihre Dynamik gewinnst.